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Alexandra Stahl

Tschikago

Roman
(91)
25,00 €inkl. MwSt.
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Inhaltsangabe

Frangfodd is schlimmer als Tschikago!

Mit dieser Warnung des Großvaters, der fast Amerikaner geworden wäre, aber doch Elektriker in Unterfranken blieb, wächst die Ich-Erzählerin auf. Ihre Großmutter hat es mit Katzen und Puppen, ihr Großvater hält sich an Steckdosen und Kabel. Auch wenn die beiden zanken wie Laurel und Hardy – sie verbindet diese eine Art von Liebe, die siebenundfünfzig Jahre hält. 

Als der Großvater stirbt, beginnt die Erzählerin als Freiwillige in einem Berliner Seniorenheim – ohne zu ahnen, wie sehr ihre alte und ihre neue Welt zusammengehören. Frau Bellmann, die Wasserratte vom Werbellinsee. Herr Uhlig, der Träumer, der Schach mit der dänischen Königin spielen will. Frau Schubert mit ihrem scheuen Lächeln. 

Mit scharfem Blick und großem Herz erzählt Alexandra Stahl vom Älterwerden. Von den Dingen, an die man nicht denkt, bis sie passieren. Und von den Dingen, an die man nicht denken will, bis sie passieren. Ein atemberaubend zärtliches Buch über unsere Vergänglichkeit und das Abschiednehmen – und darüber, was wir festhalten können, wenn alles andere verschwindet.

Buchdetails

Verlag
Claassen
Einbandart
Hardcover mit Schutzumschlag
Seitenanzahl
272 Seiten
ISBN
9783546101639
Erscheinungstag
30.07.2026
Preise
DE 25,00 €, AT 25,70 €
Hersteller
Ullstein Buchverlage GmbH, Friedrichstraße 126, 10117 Berlin

Leser:innenstimmen

  • reimon am 29.09.2026

    Altersmild

    Der Erstlingsroman von Alexandra Stahl besteht aus zwei Teilen. Zuerst erzählt sie sehr empathisch von ihrer Kindheit und ihren Großeltern aus Unterfranken. Die beiden „zankten ständig wie Laurel und Hardy“, ihre Liebe hielt aber 57 Jahre lang. Die fränkischen Ausdrücke, die reichlich vorkommen, zeigen sich auch im Titel - „Frangfodd is schlimmer als Tschikago.“ Die recht kurzen Abschnitte sind wie Momentaufnahmen. Auch im zweiten Teil, hier erzählt die Autorin sehr amüsant von ihrer späteren…

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  • hkulli am 23.09.2026

    Trostreich und warm

    Alexandra Stahl ist es mit ihrem doch sentimentalen Abschiedsbuch wegen des Älterwerdens famos gelungen uns Leser/innen mit zu nehmen. Komme was wolle. Zunächst ist das in orange eingerahmte winkende Foto noch nicht mit dem Text TSCHIKAGO in Verbindung zu bringen, es wird spannendbleiben. Im ersten Teil beschreibt Alexandra Stahl ihre Großeltern, zärtlich realistisch mit ihren Unterschieden, die unterschiedlicher nicht sein könnten. Er der fluchende Handwerker und sie die Katzen Versteher in. …

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  • büchersally am 21.09.2026

    Erinnerungen bauen Brücken

    Berlin. Manche Sätze, die die Großeltern sagen, bleiben für immer im Gedächtnis. Bei Alexandra Stahl ist es: „Frangfodd is schlimmer als Tschikago!“ Mit diesem Satz ihres Großvaters wächst die Ich-Erzählerin auf. Während er sich leidenschaftlich mit Kabeln und Steckdosen beschäftigt, widmet sich die Großmutter ihren Katzen und Puppen. Sie streiten, necken und ergänzen sich seit Jahrzehnten auf ihre ganz eigene Weise. Nach dem Tod des Großvaters beginnt die Erzählerin ein Freiwilligenjahr in…

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  • leserhino am 06.09.2026

    Urkomisch und ergreifend

    In Anekdoten und Gedankenfetzen erzählt Alexandra Stahl in "Tschikago" so mühelos vom Leben. Zwischen Berlin und einem kleinen Dorf, der Dialekt der Großmutter so nah und herzerwärmend. Als Leiterin der Biografiegruppe eines Altersheimes erzählt die Autorin so eindrücklich von den Eigenarten der BewohnerInnen - zum Teil urkomisch und berührend. Voll geistreichem Witz. “Schreiben heißt doch [Erinnerungen] festschreiben!” Zwischen laut auflachen und still ein paar Tränen der Rührung verdrücken.…

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  • tilman am 04.09.2026

    eine Homage an das Älter werden

    Alexandra wächst in einem sehr beschaulichen Dorf in Franken auf. Bei den Großeltern verbringt sie Stunden, Tage, Wochen, Jahre und der fluchende Elektriker ist ein liebenswerter alter Kauz und die Großmutter liebt Katzen über alles. Hier werden Erinnerungen ausgetauscht und geschaffen und der Großvater berichtet immer wieder gerne, dass er ja fast Amerikaner geworden wäre. Alexandra fühlt sich hier wohl, zu Hause und der Tod trifft sie unerwartet, hart und sie strauchelt und beginnt dann einen…

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  • seffe64 am 18.08.2026

    Tolles Buch

    Alecxandra Stahl hat mit„Tschikago“ ein ruhiges und gleichzeitig sehr berührendes Buch vorgelegt, das mich vor allem durch seine besondere Art zu erzählen überzeugt hat. Der Schreibstil passt hervorragend und rundet alles ab. Im Mittelpunkt stehen die Erinnerungen der Erzählerin an ihre Großeltern, deren Alltag mit ihren kleinen Eigenheiten und vor allem auch ihren kleinen, netten Streitereien sehr lebendig beschrieben werden. Besonders der Großvater bleibt im Gedächtnis, der immer sagt:…

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Pressestimmen

»Alexandra Stahls Roman “Tschikago“ ist das berührenste, einfühlsamste und humorvollste, was ich seit langem gelesen habe.«

WDR5 Westart Lesen

Claudia Cosmo, 22.08.2026

»Beim Lesen lacht man immer wieder auf. (...) Ein tolles Buch über die kleinen Geschichten, die uns zu denen machen, die wir sind und über die Schönheit, die im Alltag steckt - man muss nur ganz genau hinsehen.«

Petra

»Was bleibt von einem Leben, was sind die zwei oder drei Dinge, die man über jemanden weiß, und wer ist eigentlich der Hüter der eigenen Erinnerung. Es sind die existenziellen Fragen, die in Alexandra Stahls neuem Roman zwischen den Zeilen wabern.«

ORF1

Wolfgang Popp, 04.08.2026

»›Tschikago‹ ist berührend, macht nachdenknklich und fängt das Thema Altern und Vergängtlichkeit in vielen Facetten ein.«

Abendzeitung

Sophia Willibald, 03.08.2026

»›Tschikago‹ ist ein guter, ein tröstender, ein liebevoller Weggefährte.«

Main-Echo

Stefan Reis, 31.07.2026

»Der Roman ist herrlich mitfühlend, anrührend und ausgesprochen witzig.«

Eschborner Stadtmagazin

Alexandra Stahl
Autor/in

Alexandra Stahl

Alexandra Stahl, 1986 geboren, ist freie Schriftstellerin und Journalistin. Sie hat Amerikanistik, Englische Literaturwissenschaft und Geschichte an der Universität Würzburg studiert und danach lange für die Deutsche Presse-Agentur gearbeitet. Sie schreibt Prosa, Essays und Reisereportagen, die vielfach ausgezeichnet wurden. 

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Alexandra Stahl auf der Buch Wien

29.11.2026

16:30

ORF-Bühne, Messe Wien, Halle D

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Alexandra Stahl in Berlin

30.11.2026

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Alexandra Stahl in Berlin

01.12.2026

19:00

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22.01.2027

19:30

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02.05.2027

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