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Alexandra Stahl

Tschikago

Roman
(88)
25,00 €inkl. MwSt.
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Inhaltsangabe

Frangfodd is schlimmer als Tschikago!

Mit dieser Warnung des Großvaters, der fast Amerikaner geworden wäre, aber doch Elektriker in Unterfranken blieb, wächst die Ich-Erzählerin auf. Ihre Großmutter hat es mit Katzen und Puppen, ihr Großvater hält sich an Steckdosen und Kabel. Auch wenn die beiden zanken wie Laurel und Hardy – sie verbindet diese eine Art von Liebe, die siebenundfünfzig Jahre hält. 

Als der Großvater stirbt, beginnt die Erzählerin als Freiwillige in einem Berliner Seniorenheim – ohne zu ahnen, wie sehr ihre alte und ihre neue Welt zusammengehören. Frau Bellmann, die Wasserratte vom Werbellinsee. Herr Uhlig, der Träumer, der Schach mit der dänischen Königin spielen will. Frau Schubert mit ihrem scheuen Lächeln. 

Mit scharfem Blick und großem Herz erzählt Alexandra Stahl vom Älterwerden. Von den Dingen, an die man nicht denkt, bis sie passieren. Und von den Dingen, an die man nicht denken will, bis sie passieren. Ein atemberaubend zärtliches Buch über unsere Vergänglichkeit und das Abschiednehmen – und darüber, was wir festhalten können, wenn alles andere verschwindet.

Buchdetails

Verlag
Claassen
Einbandart
Hardcover mit Schutzumschlag
Seitenanzahl
272 Seiten
ISBN
9783546101639
Erscheinungstag
30.07.2026
Preise
DE 25,00 €, AT 25,70 €
Hersteller
Ullstein Buchverlage GmbH, Friedrichstraße 126, 10117 Berlin

Leser:innenstimmen

  • leserhino am 06.09.2026

    Urkomisch und ergreifend

    In Anekdoten und Gedankenfetzen erzählt Alexandra Stahl in "Tschikago" so mühelos vom Leben. Zwischen Berlin und einem kleinen Dorf, der Dialekt der Großmutter so nah und herzerwärmend. Als Leiterin der Biografiegruppe eines Altersheimes erzählt die Autorin so eindrücklich von den Eigenarten der BewohnerInnen - zum Teil urkomisch und berührend. Voll geistreichem Witz. “Schreiben heißt doch [Erinnerungen] festschreiben!” Zwischen laut auflachen und still ein paar Tränen der Rührung verdrücken.…

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  • tilman am 04.09.2026

    eine Homage an das Älter werden

    Alexandra wächst in einem sehr beschaulichen Dorf in Franken auf. Bei den Großeltern verbringt sie Stunden, Tage, Wochen, Jahre und der fluchende Elektriker ist ein liebenswerter alter Kauz und die Großmutter liebt Katzen über alles. Hier werden Erinnerungen ausgetauscht und geschaffen und der Großvater berichtet immer wieder gerne, dass er ja fast Amerikaner geworden wäre. Alexandra fühlt sich hier wohl, zu Hause und der Tod trifft sie unerwartet, hart und sie strauchelt und beginnt dann einen…

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  • seffe64 am 18.08.2026

    Tolles Buch

    Alecxandra Stahl hat mit„Tschikago“ ein ruhiges und gleichzeitig sehr berührendes Buch vorgelegt, das mich vor allem durch seine besondere Art zu erzählen überzeugt hat. Der Schreibstil passt hervorragend und rundet alles ab. Im Mittelpunkt stehen die Erinnerungen der Erzählerin an ihre Großeltern, deren Alltag mit ihren kleinen Eigenheiten und vor allem auch ihren kleinen, netten Streitereien sehr lebendig beschrieben werden. Besonders der Großvater bleibt im Gedächtnis, der immer sagt:…

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  • phoebe caulfield am 14.08.2026

    Ein zartes leises Buch

    Im Ersten Teil des Buches erzählt Alexandra Stahl in Versatzstücken und nicht immer chronologisch von ihren eigenen Großeltern. Von Familienanekdoten und Eigenheiten der Großeltern wird in einem leichten und charmanten Ton berichtet. Im zweiten Teil des Buches widmet sich die Autorin verschiedenen und ganz unterschiedlichen Bewohnern eines Berliner Pflegeheims. Hier engagiert sie sich im Verlauf von zehn Jahren wöchentlich mit eine Aktivitätengruppe, in welcher sie die Senioren etwas genauer…

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  • kräutert am 14.08.2026

    Empathie

    Der Roman von Alexandra Stahl ist etwas ganz besonderes. Die Geschichten über sich und über ihre Großeltern bilden einen Rahmen für die Erlebnisse in einer Gesprächsgruppe im Seniorenheim. Dabei beschreibt Alexandra Stahl ihre Erlebnisse mit so viel Wärme und Empathie, dass es mich förmlich hineingezogen hat in ihre erlebte Welt. Die Großeltern werden so liebevoll dargestellt mit ihrem unterfränkischen Dialekt und auch die Senioren und Seniorinnen werden in ihrer Art und Besonderheit…

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  • susiundstrolch am 13.08.2026

    Berührend, melancholisch und voller Leben

    Ich habe „Tschikago“ von Alexandra Stahl innerhalb von drei Tagen verschlungen und trotzdem immer wieder versucht, mich beim Lesen ein bisschen auszubremsen und die einzelnen Sätze auf mich wirken zu lassen, weil in ihnen so viel Wahrheit und Weisheit, aber auch so viel Melancholie steckt. Ich bin mir sicher, dass ich das Buch in einiger Zeit noch einmal lesen werde, weil es mich wirklich berührt hat und es einige Passagen gibt, die man sich immer wieder ins Gedächtnis rufen sollte. Das Buch…

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Pressestimmen

»Alexandra Stahls Roman “Tschikago“ ist das berührenste, einfühlsamste und humorvollste, was ich seit langem gelesen habe.«

WDR5 Westart Lesen

Claudia Cosmo, 22.08.2026

»Beim Lesen lacht man immer wieder auf. (...) Ein tolles Buch über die kleinen Geschichten, die uns zu denen machen, die wir sind und über die Schönheit, die im Alltag steckt - man muss nur ganz genau hinsehen.«

Petra

»Was bleibt von einem Leben, was sind die zwei oder drei Dinge, die man über jemanden weiß, und wer ist eigentlich der Hüter der eigenen Erinnerung. Es sind die existenziellen Fragen, die in Alexandra Stahls neuem Roman zwischen den Zeilen wabern.«

ORF1

Wolfgang Popp, 04.08.2026

»›Tschikago‹ ist berührend, macht nachdenknklich und fängt das Thema Altern und Vergängtlichkeit in vielen Facetten ein.«

Abendzeitung

Sophia Willibald, 03.08.2026

»›Tschikago‹ ist ein guter, ein tröstender, ein liebevoller Weggefährte.«

Main-Echo

Stefan Reis, 31.07.2026

»Der Roman ist herrlich mitfühlend, anrührend und ausgesprochen witzig.«

Eschborner Stadtmagazin

Alexandra Stahl
Autor/in

Alexandra Stahl

Alexandra Stahl, 1986 geboren, ist freie Schriftstellerin und Journalistin. Sie hat Amerikanistik, Englische Literaturwissenschaft und Geschichte an der Universität Würzburg studiert und danach lange für die Deutsche Presse-Agentur gearbeitet. Sie schreibt Prosa, Essays und Reisereportagen, die vielfach ausgezeichnet wurden. 

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Alexandra Stahl in Berlin

30.11.2026

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Knesebeck 11

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Alexandra Stahl in Berlin

01.12.2026

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22.01.2027

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02.05.2027

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Alte Dorfkirche

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