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Claudia Rikl

Elbland

Roman
(74)
23,99 €inkl. MwSt.
Lieferstatus: lieferbar

Inhaltsangabe

Über die verlorene Heimat am Ufer der Elbe

Als ihre Mutter Irma stirbt, verliert Nina den Boden unter den Füßen. Nach Jahren des Ausharrens an der Seite dieser gebrochenen Frau ist sie plötzlich frei und fühlt sich verlorener denn je. Um wieder festen Grund zu finden, reist sie ins tschechische Riesengebirge, wo die Familie ihren letzten gemeinsamen Urlaub verbracht hat. Nina will ergründen, was die Familie damals auseinandertrieb – und was das Land für sie bereithält, das ihre Mutter einst Heimat nannte: Böhmen.

So tiefsinnig wie schwebend schön ergründet Claudia Rikl, was beim Verlassen der Heimat zurückbleibt und was uns das Bleiben kostet.

»Claudia Rikl schreibt mit großer Empathie und Leidenschaft über die Lebenslügen einer leidgeprüften Generation und das erdrückende Erbe des Ungesagten.« Kristina Hauff

Buchdetails

Verlag
Ullstein
Einbandart
Hardcover mit Schutzumschlag
Seitenanzahl
368 Seiten
ISBN
9783550204463
Erscheinungstag
12.03.2026
Preise
DE 23,99 €, AT 24,70 €
Hersteller
Ullstein Buchverlage GmbH, Friedrichstraße 126, 10117 Berlin

Leser:innenstimmen

  • europeantravelgirl am 21.04.2026

    Familienverstrickungen und vererbte Schuld

    Als Ninas Mutter plötzlich stirbt, bricht dadurch nicht die Familie auseinander. Nein, denn das ist sie schon vor vielen Jahren und über einen ein Leben lang reichenden Zeitraum hinweg. Zerbrochen und auseinandergefallen in lauter Einzelteile: Nina als einzige noch verhaftet bei der Mutter, der Vater längst mit neuer Familie, die Lieblingstochter und jüngere Schwester Katja meilenweit entfernt – vor allem gefühlsmäßig. Und obwohl Nina erwachsen ist, hat sie nie den Grund dafür verstanden. Eine…

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  • büchertiffy am 20.04.2026

    Hat mich angesprochen

    Ein wunderbares Buch, hat mich sehr berührt und angesprochen. Sehr lesenswert! Worum geht es? Zitat Klapptext/Buchvorstellung Als ihre Mutter Irma stirbt, verliert Nina den Boden unter den Füßen. Nach Jahren des Ausharrens an der Seite dieser gebrochenen Frau ist sie plötzlich frei und fühlt sich verlorener denn je. Um wieder festen Grund zu finden, reist sie ins tschechische Riesengebirge, wo die Familie ihren letzten gemeinsamen Urlaub verbracht hat. Nina will ergründen, was die…

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  • humpi am 19.04.2026

    Suche nach Identität

    "Elbland" von Claudia Rikl erzählt eine ruhige, aber eindringliche Geschichte über Herkunft, Familie und Identität. Als Ninas Mutter Irma stirbt, bricht eine Welt für sie zusammen und sie beginnt, sich viele Fragen zu stellen. Lange Zeit hat sie ihr ganzes Leben nach den Bedürfnissen ihrer Mutter ausgerichtet und als diese plötzlich nicht mehr ihr Leben bestimmen, muss Nina ihren eigenen Weg finden. Das tut sie u.a., indem sie in das tschechische Riesengebirge reist, aus dem ihre Mutter…

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  • tochteralice am 19.04.2026

    Das Ende einer Familie

    Ein Roman, über den ich definitiv nicht sagen kann, dass er schön ist oder mir gefällt, obwohl ich die Lektüre als ausgesprochenen Gewinn betrachte. Der Grund ist, dass dieses Buch so überladen ist mit Schmerz und Verdrängung, dass vielen der etwas älteren Leser:innen unweigerlich die eigene Familiengeschichte in den Sinn kommt. Das klingt jetzt so harmlos, aber man sollte sich überlegen, wie viele unserer Elternteile den Großteil ihres Lebens in Orten oder gar Ländern verbracht haben, die…

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  • hkulli am 11.04.2026

    vergebende Liebeserklärung

    Claudia Rikl hat ein zauberhaft, authentisches und manchmal auch brutal ehrliches "Elbland" geschrieben. Der Zauber beginnt schon mit dem hinreissenden Buchcover. Die brutale Lebensrealität ist allerdings der Tod von Irma der Mutter von Nina die den Boden unter den Füßen verliert. Alle wissen um die Verlust Traurigkeit, wenn sie dann aber durchlebt werden muss wie bei Nina dann ist die Tragik durch das Jahrzehnte lange Ausharren vorprogrammiert. Es macht Laune in die Reisezeit in das…

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  • hamburger.deern am 07.04.2026

    Ein leiser, nachdenklicher Roman ...

    „Was uns am meisten schmerzt, sind verpasste Gelegenheiten.“ (S.226) ELBLAND Claudia Kikl ET: 12.03.26 Ninas Mutter Irma ist gestorben – und mit ihr verschwindet nicht nur ein Mensch, sondern auch ein Stück Halt. Zurück bleibt eine ungewohnte Leere, aber auch eine Freiheit, die sich eher befremdlich als erleichternd anfühlt. Jahrelang hat Nina ihr Leben einfach weitergeführt, vieles hingenommen und verdrängt. Jetzt steht sie vor der Frage, wie es für sie weitergehen soll. Um Abstand zu…

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Claudia Rikl
Autor/in

Claudia Rikl

Claudia Rikl ist geboren und aufgewachsen in einer Kleinstadt in der ehemaligen DDR. Sie ist Literaturwissenschaftlerin und Schreibdozentin und lebt mit ihrer Familie in Leipzig. In Elbland verarbeitet sie die Geschichte ihrer sudetendeutschen Familie. 

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