Inhaltsangabe
Menschen kommen wegen guter Jobs und gehen wegen schlechter Vorgesetzter
Das Bedürfnis nach fairer Behandlung ist wissenschaftlich erwiesen und in allen Menschen verankert. Wer sich unfair behandelt fühlt, wehrt sich – auch am Arbeitsplatz. Dieser Zusammenhang prägt unser Leben – und folglich auch die Beziehungen am Arbeitsplatz. Führungskräfte sind sich meist nicht bewusst, was sie mit Nebenbemerkungen, ungerechter Kritik, gebrochenen Versprechen und mangelnder Wertschätzung an Kettenreaktionen auslösen. Die Folgen der gefühlten Ungerechtigkeit im Job sind Verweigerungstaktiken und Racheaktionen. Betrug und Sabotage sind nur die Spitze des Eisbergs. Allein die 30 Millionen Mitarbeitenden, die nur noch Dienst nach Vorschrift machen, verursachen jährlich Produktivitätsverluste in Milliardenhöhe, von den indirekten Kosten für Staat und Gesellschaft ganz zu schweigen. Susanne Reinker beschreibt die alltägliche Dynamik um die Fairnessfrage am Arbeitsplatz – faktenbasiert, dabei pointiert und unterhaltsam. Und nebenbei erklärt sie, warum Beschäftigte lieber krank arbeiten als krankzufeiern, warum KI in Deutschland noch kein Jobkiller ist und welche Rolle die Gen Z für die Zukunft der Arbeitswelt spielt.
