Inhaltsangabe
Ein atmosphärischer, kluger Roman, der uns fragt: Wer waren wir damals – und wer sind wir durch unsere Fehler geworden?
Wir schreiben das Jahr 1991. Während in den Nachrichten die Schlagzeilen über den Golfkrieg und die heraufziehende Clinton-Ära dominieren, bewegt sich die junge Isabel Rosen in der geschlossenen Welt eines Elite-Colleges in New England. Für Isabel, ein jüdisches Mädchen aus der Arbeiterklasse Brooklyns, ist dieser Ort zugleich Verheißung und fremdes Terrain. Doch als sie eine folgenschwere Affäre mit ihrem charismatischen, verheirateten Professor beginnt, gerät ihr mühsam aufgebautes Selbstbild ins Wanken. Was als intellektuelles Abenteuer beginnt, entwickelt sich schnell zu einem komplexen Geflecht aus Macht, Begehren und Verrat.
„Mein letztes Jahr der Unschuld“ ist mehr als ein Campus-Roman. Es ist eine brillante psychologische Studie über den Moment, in dem wir aufhören, das Kind anderer Leute zu sein, und anfangen, die Konsequenzen unserer eigenen Entscheidungen zu tragen.
