Inhaltsangabe
Künstliche Intelligenz wird immer leistungsfähiger: Sie analysiert schneller, entscheidet präziser und übernimmt Aufgaben, die lange als zutiefst menschlich galten. Damit bedroht sie zahlreiche Arbeitsplätze. Mit jeder ausgelagerten Entscheidung verschiebt sich unbemerkt die Grenze zwischen Funktion und Bedeutung – nicht die zwischen Mensch und Maschine. Deshalb stellt sich nicht die Frage, was Maschinen können, sondern was Menschen einbringen müssen, um nicht austauschbar zu werden.
In einer fiktiven Erzählung erfährt der Protagonist, dass Unersetzlichkeit nicht aus Wissen, Effizienz oder Leistung entsteht, sondern aus inneren Fähigkeiten, die sich nicht automatisieren lassen. Die Geschichte macht jene menschlichen Kompetenzen erfahrbar, die im KI-Zeitalter über Relevanz entscheiden: Sinn finden, neugierig bleiben, sich selbst führen, kritisch denken, Beziehungen gestalten, Unsicherheit aushalten und den eigenen Körper wieder als Kompass wahrnehmen.

