Inhaltsangabe
Die radikalste Frage der israelischen Geschichtsschreibung.
Nicht jede Wahrheit ist bequem. Nicht jeder Mythos ist wahr. Und nicht jedes Volk ist das, was es von sich glaubt.
Gibt es ein jüdisches Volk? Der israelische Historiker Shlomo Sand sagt: Nein. Mit dieser These erschüttert er den Gründungsmythos eines ganzen Staates. Vertreibung durch die Römer, Exodus, die Rückkehr nach 2000 Jahren ins Land der Väter: All das, so Sand, sind Konstruktionen europäischer Zionisten des 19. Jahrhunderts. Keine historischen Tatsachen, sondern politische Notwendigkeiten. Sein Buch wurde in Israel und Frankreich zum Bestseller, löste heftige Debatten aus und stellt bis heute Fragen, auf die es keine einfachen Antworten gibt.
Geschichte ist, wer sie schreibt. Shlomo Sand schreibt sie neu.
»Shlomo Sand unterzieht sinnstiftende Geschichtsbilder der Kritik. Er tut dies radikal, kenntnisreich und mit großem Mut.« Süddeutsche Zeitung
»Der wichtigste Beitrag zur jüdischen Geschichte seit mehr als einem Jahrhundert« Andreas Nachama
