Inhaltsangabe
»Aus so bodenlosen Schluchten der Verzweiflung solch vergoldete Geschichten zu meißeln wäre eine Meisterleistung für einen alten Hasen – für eine relative Newcomerin erst recht. (...) Eine wunderbare Sammlung.« Independent
Louise Kennedy erzählt von Menschen im heutigen Irland, deren Leben von Verrat, Gewalt, Schuld und enttäuschten Hoffnungen geprägt ist.
Zwischen Hoffnung und Sackgasse
Eine verlassene Ehefrau bleibt mittellos in einer verfallenden Siedlung zurück. Eine andere Frau wird von den Folgen der nordirischen Troubles verfolgt. Eine werdende Mutter bringt sich aus finanzieller Not in die Nähe eines Drogenbosses.
- Frauenfiguren zwischen Abhängigkeit, Schuld und Selbstbehauptung
- Die Nachwirkungen der nordirischen Troubles
- Themen wie Gewalt, Armut, Verrat und männliche Dominanz
- Für Leser:innen anspruchsvoller Gegenwartsliteratur und irischer Literatur
- Für Leser:innen, die literarische Short Stories über gesellschaftliche Konflikte, weibliche Lebensrealitäten und die Härte des Alltags suchen
Louise Kennedys präzise Short Stories führen in ein Irland fern jeder romantischen Verklärung. Im Mittelpunkt stehen Frauen und Männer, die mit Armut, männlicher Dominanz, Ausgrenzung und traumatischen Erfahrungen leben müssen. Ihre Geschichten erzählen von Verrat und Loyalität, Sprachlosigkeit und Durchhaltevermögen.
"Das Ende der Welt ist eine Sackgasse" ist ein schonungsloser Kurzgeschichtenband über Menschen, die trotz widriger Umstände versuchen, aus ihrem Leben das Beste zu machen.
