Welche Lektüre war bislang für dich am prägendsten?
In verschiedenen Lebensphasen haben mich viele Bücher geprägt, hier einige davon:
„Die rote Zora“ von Kurt Held als Kind, „Deutschland umsonst“ von Michael Holzach als Jugendlicher.
Danach faszinierten mich auch Schillers „Jungfrau von Orleans“ und Brechts Adaption dessen mit „Die heilige Johanna der Schlachthöfe“.
Aus meiner Studienzeit sind mir vor allem Anderschs „Die Rote“ und Anna Seghers „Das siebte Kreuz“ in Erinnerung, neben sehr viel wissenschaftlicher Literatur und Peter Weiss‘ „Ästhetik des Widerstands“.
Ich weiß, dass ich damals Melvilles „Moby Dick“, „Nabokovs“ Lolita“ und danach auch Franzens „Korrekturen“ und Irvings „Owen Meany“ verschlungen habe, so wie ich es heute auch mit vielen neuen Büchern tue. Wie nachhaltig diese prägend auf mich wirken, können wir dann vielleicht in einigen Jahren beantworten. Entscheidend ist aber sicher immer die Summe der Lektüre, denn die Vielfalt macht die Stärke aus.