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Annette Hess

Deutsches Haus

(127)
11,00 €inkl. MwSt.
Lieferstatus: lieferbar

Inhaltsangabe

Von der Erfinderin der TV-Serien Weissensee und Ku'damm 56 / 59 7 63

»Dieser Roman kommt genau zur richtigen Zeit.« Iris Berben 

Frankfurt 1963. Eva, gelernte Dolmetscherin und jüngste Tochter der Wirtsleute Bruhns, steht kurz vor ihrer Verlobung. Unvorhergesehen wird sie gebeten, bei einem Prozess die Zeugenaussagen zu übersetzen. Ihre Eltern sind, wie ihr zukünftiger Verlobter, dagegen: Es ist der erste Auschwitz-Prozess, der in der Stadt gerade vorbereitet wird. Eva, die noch nie etwas von diesem Ort gehört hat, folgt ihrem Gefühl und widersetzt sich ihrer Familie. Sie nimmt die Herausforderung an, ohne zu ahnen, dass dieser Jahrhundertprozess nicht nur das Land, sondern auch ihr eigenes Leben unwiderruflich verändern wird.

 

Buchdetails

Verlag
Ullstein Taschenbuch
Einbandart
Broschur
Seitenanzahl
368 Seiten
ISBN
9783548061177
Erscheinungstag
30.08.2019
Preise
DE 11,00 €, AT 11,40 €

Leserstimmen

  • engineerwife am 07.04.2020

    Wenn ich die Augen zu mache, sieht mich keiner ...

    Mit ihrem Roman „Deutsches Haus“, der sicher nicht nur den Namen des Gasthauses von Evas Familie beschreibt, sondern auch für das Deutschsein im Allgemeinen steht, hat die Autorin Annette Hess punktgenau auf einen empfindlichen Nerv getroffen. Sie zeichnet mit Eva, ihrer Familie und ihrem gesamten Umfeld im Deutschland vor über fünfzig Jahren ein passendes Porträt der damaligen Zeit Sie wählt die Sprache der Sechzigerjahre – im Hörbuch übrigens hervorragend umgesetzt von Eva Meckbach - und…

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  • books.and.twins am 23.10.2019

    Ein Buch welches mehr denn je gebraucht wird!

    Wie Iris Berben schon sagte: das Buch kommt genau zur richtigen Zeit. Dem kann man nur beipflichten. Nachdem in Deutschland faschistische und antisemitische Strömungen wieder starken Zulauf haben, ist dieses Buch ein Geschenk! Leider ist davon auszugehen, dass die Menschen, die es am dringendsten lesen müssten, es nie zur Hand nehmen werden. Besagte Fraktion verbrannte Bücher schon immer lieber, statt sie zu lesen. Die Hauptfigur wächst behütet auf und arbeitet am örtlichen Gericht…

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  • juno dean am 19.10.2019

    Aber ich habe mir geschworen, ich will das überleben, weil ich erzählen muss, was geschehen ist.

    Wie kam ich zu diesem Buch? Durch eine Empfehlung wurde ich auf das Buch bzw. die Autorin aufmerksam. Es ist das erste Buch von Annette Hess, das ich lese. Nachdem es dann einige Zeit auf dem eBook-Reader vor sich hin schlummerte, habe ich es mir nun endlich mal gegriffen. Wie finde ich Cover und Titel? Cover und Titel sind nicht unbedingt aufsehenerregend, aber bezeichnend und treffend genug, um einfach perfekt zu passen. Um was geht’s? Auf den Inhalt gehe ich an dieser Stelle nicht…

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  • durga108 am 08.07.2019

    Nachkriegsdeutschland

    "Frankfurt 1963. Eva, gelernte Dolmetscherin und jüngste Tochter der Wirtsleute Bruhns, steht kurz vor ihrer Verlobung. Unvorhergesehen wird sie gebeten, bei einem Prozess die Zeugenaussagen zu übersetzen. Ihre Eltern sind, wie ihr zukünftiger Verlobter, dagegen: Es ist der erste Auschwitz-Prozess, der in der Stadt gerade vorbereitet wird. Eva, die noch nie etwas von diesem Ort gehört hat, folgt ihrem Gefühl und widersetzt sich ihrer Familie. Sie nimmt die Herausforderung an, ohne zu ahnen,…

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  • kleincaro89 am 29.01.2019

    Die Grausamkeit der Vergangenheit

    Deutschland 1963 Das Cover zeigt eine Frau, welche dem damaligen Frauenbild gerecht wird: elegant und nicht zu gewagt, verhalten und nicht aufmüpfig, untergeordnet und stets bemüht. Die junge Eva ist Dolmetscherin in Frankfurt und stellt genau dieses Bild dar. Sie ist beherrscht, wohnt noch bei ihren Eltern, den Betreibern einer Gastwirtschaft, und steht kurz vor der Verlobung mit Jürgen. Zu diesem Zeitpunkt ist ihr Leben in bester Ordnung und sie kann sich nichts anderes vorstellen. Als…

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  • wortschätzchen am 20.01.2019

    Der Mantel des Schweigens deckt nicht alles zu

    Eva Bruhns ist Anfang 20 und Dolmetscherin. Sie wird für den ersten Ausschwitz-Prozess in Frankfurt engagiert. Sie ist verlobt und ihr künftiger Ehemann möchte nicht, dass sie diesen Job annimmt. Im Deutschland 1963 hatte eine Frau sich tatsächlich den Wünschen ihres Mannes, auch des Verlobten, zu unterwerfen. Auch ihre Eltern wollen sie abhalten. Doch Eva spürt, dass sie sich hier ausnahmsweise mal durchsetzen muss. Die Folgen sind unvorhersehbar … Die Autorin hat hier sehr unaufgeregt,…

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Pressestimmen

»Das ist ein Werk, das lege ich Ihnen nicht nur ans Herz, das dränge ich Ihnen auf. Wenn Sie das nicht lesen, sind Sie selber schuld.«

WDR2 Thadeusz

Jörg Thadeusz, 12.02.2019

»Annette Hess lässt ihre Hauptfigur die Lügen Schicht für Schicht abtragen. (...) Der Roman zeigt die deutsche Tragik im 'Deutschen Haus'.«

Berliner Zeitung

Susanne Dübber, 03.11.2018

»Mit dem Thema hat Annette Hess einen Nerv getroffen - wieder einmal.«

Rhein-Neckar-Zeitung

Andreas Heimann, 31.10.2018

»Hier schreibt jemand gegen das Vergessen an, gegen das Langsam-ist-auch-mal-gut-Gerede, gegen den Vergleich der Nazizeit mit einem »Vogelschiss«- und will damit möglichst viele Menschen erreichen.«

Der Spiegel Literatur

Claudia Voigt, 26.10.2018

»Keine weiß wie die Drehbuchautorin Annette Hess, wie man Zeitgeschichte in perfekte Unterhaltung verwandelt.«

Brigitte Bücher

»Sie wählt die Sprache der Sechzigerjahre und schafft damit eine beklemmende Authentizität, eine Atmosphäre des Verdrängens und Vergessens, des Weitermachens vor der Fassade der redlichen Spießigkeit hinter Spitzengardinen.«

spiegel.de

Britta Schmeis, 24.09.2018

»Mit ihrer Geschichte um die Übersetzerin Eva macht Hess, wie in ihren Drehbüchern, Zeitgeschichte erfahrbar, füllt sie mit Leben. (…) Der Name Annette Hess ist so etwas wie ein Gütesiegel.«

stern

Kester Schlenz, 13.09.2018

»Wer etwas über die deutsche Seele erfahren will, kann in Archiven stöbern, mit Zeitzeugen reden oder: Serien von Annette Hess schauen.«

Myself

„In ihrem gut beobachtenden, ernsthaften Debütroman lädt Annette Hess ihre Leser ein, das Heilende einer Auseinandersetzung mit der Vergangenheit zu erfahren, trotz der Bitterkeit, die diese mit sich bringt.“

The Washington Post

Annette Hess
Autorin

Annette Hess

Annette Hess stammt aus Hannover und studierte zunächst Malerei und Innenarchitektur, später Szenisches Schreiben. Sie arbeitete als freie Journalistin, Regieassistentin sowie Drehbuchlektorin. Seit 1998 ist sie ausschließlich als Drehbuchautorin tätig. Bekannt wurde sie durch ihre Fernsehserien Weissensee, Ku’damm 56 und Ku’damm 59. Annette Hess lebt in Niedersachsen und erhielt zahlreiche Auszeichnungen, u. a. den Grimme-Preis, den Frankfurter Preis der Autoren sowie den Deutschen Fernsehpreis. Deutsches Haus ist ihr erster Roman. 

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