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Constanze Neumann

Das Jahr ohne Sommer

(87)
22,00 €inkl. MwSt.
Lieferstatus: lieferbar

Inhaltsangabe

Vom Gehen und Ankommen

Wohin geht man, wenn man im Nirgendwo steht: zwischen zwei Ländern, zwischen nahen Erinnerungen und ferner Gegenwart, zwischen einem stets redenden Vater und einer schweigenden Mutter?

Das Mädchen ist sechs, als sie die DDR verlässt und mit ihrer Familie ein neues Leben im äußersten Westen Deutschlands beginnt. Warten dort die Verheißungen, auf die ihre Eltern gehofft haben? Kann der Vater sich neu erfinden, wird die Mutter ihre Krankheit, aus DDR-Gefängnissen mitgebracht, überwinden? Das Kind sehnt sich nach der Großmutter im fernen Leipzig und lernt, wie die Aachener zu reden: ein Schweben zwischen den Welten, das auch nicht zu Ende geht, als 1989 die Mauer fällt.

Constanze Neumann erzählt von einem Leben im Dazwischen und wie man sich auf der Suche nach Heimat zugleich finden und verlieren kann.

Buchdetails

Verlag
Ullstein Hardcover
Einbandart
Hardcover mit Schutzumschlag
Seitenanzahl
192 Seiten
ISBN
9783550202292
Erscheinungstag
14.03.2024
Preise
DE 22,00 €, AT 22,70 €

Leser:innenstimmen

  • monika85 am 03.06.2024

    Großartige Geschichte mit Tiefgang

    In "Das Jahr ohne Sommer" erzählt Constanze Neumann ihre eigene Geschichte und die ihrer Familie. Die kleine Constanze wächst in den siebziger Jahren in  Leipzig bei ihren Eltern auf. Der Vater ist an einer Musikschule in Dresden tätig, die Mutter ist Geigerin. Als die Kleine drei Jahre alt ist, beschließen die Eltern, mit ihr in den Westen zu fliehen. Der Fluchtversuch scheitert, die Eltern werden verhaftet, und Constanze kommt  zunächst in ein Kinderheim, bevor sie von den Großeltern…

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  • island am 12.05.2024

    Zwischen zwei Welten

    Die Protagonistin des Romans ist noch ein kleines Kind, als der Fluchtversuch ihrer Eltern aus der DDR misslingt und ihre Eltern im Gefängnis und sie dann zunächst in einem Kinderheim in Gera und dann bei ihrer Großmutter in Leipzig landet, bis sie mit sechs Jahren zu ihren Eltern, die mittlerweile von der BRD freigekauft wurden, ausreisen darf. Die Familie zieht dann aufgrund eines Stellenangebotes für den Vater nach Aachen, im äußersten Westen Deutschlands und das Mädchen lebt nun weit weg…

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  • owenmeany am 09.05.2024

    Zu nah und dann weit weg

    Knapp und emotionsarm berichtet das Kind aus seiner Sicht die Vorgänge um die geplante Flucht, die Inhaftierung und schließlich die Übersiedelung in den Westen. Die reinen Fakten sprechen für sich, die Leser können sich ihr Teil schon denken. In diesem lakonischen Tonfall derartig haarsträubende Fakten zu vernehmen hat mich sehr berührt. Constanze Neumann wählt dafür einen unprätentiösen, schlichten Stil, der dabei aber gar nicht primitiv ist, sondern gerade dadurch besonders ausdrucksvoll.…

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  • magic78 am 17.04.2024

    Zwischen zwei Welten

    Meine Mutter ist in den 1950er-Jahren mit ihren Eltern und Brüdern aus der DDR in die Bundesrepublik gekommen. Die Geschichten von dieser Zeitgsben mich sehr fasziniert, obwohl auch immer deutlich wurde, daß alle Familienmitglieder es nicht immer einfach hatten und mit vielen Schwierigkeiten zu kämpfen hatten. Vor dem Hintergrund dieser eigenen Familiengeschichte, hat mich dieses Buch sehr interessiert. In "Das Jahr ohne Sommer" ist es so, daß die Flucht in den Westen erst einmal mißlingt und…

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  • -madita- am 10.04.2024

    Deutsche hier und dort - und doch ganz anders

    Ich war nach der Leseprobe sehr gespannt auf das Buch. Insbesondere darauf, ob der Inhalt tatsächlich halten würde, was die ersten Seiten versprachen. Um es gleich zu sagen: Ja, auf jeden Fall! Diese Form der deutsch-deutschen Geschichte hat mir außerordentlich gut gefallen (wobei dies nicht gerade die treffende Bezeichnung ist), zumindest war ich sehr beeindruckt und mitgenommen im buchstäblichen Sinn des Wortes. Wer diese Zeit der deutsch-deutschen Trennung und die der…

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  • kj279 am 08.04.2024

    Eine zutiefst bewegende Reise durch Verlust, Einsamkeit und Neuanfang

    "Das Jahr ohne Sommer" von Constanze Neumann ist ein beeindruckendes Buch, das die emotionalen Wirren einer Flucht aus der DDR und die anschließenden Herausforderungen im Westen auf eine fesselnde und einfühlsame Weise schildert. Die Geschichte einer zunächst gescheiterten Flucht, gefolgt von Haft und der Trennung vom eigenen Kind, fesselt von der ersten bis zur letzten Seite. Neumann gelingt es, die zerrütteten Gefühle und die inneren Kämpfe der Protagonistin ohne jegliches Pathos oder…

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Pressestimmen

»Eine Kindheit zwischen Ende und Neuanfang, unaufgeregt erzählt: ein besonderes Buch.«

Brigitte

Ariane Heimbach, 19.06.2024

»Dass Constanze Neumann diese Einzelheiten in liebevollem Ton beschreibt, spricht sehr für die menschliche Qualität.«

Aachener Nachrichten / Aachener Zeitung

Christoph Hahn, 01.06.2024

»Man liest das mit angehaltenem Atem. Vor allem auch, weil Constanze Neumann diese Ungeheuerlichkeiten in sachlichem, beinahe kühlen Ton aufschreibt. Es war nicht ungeheuerlich. Es war ihr Leben.«

Zeit Online

Volker Weidermann, 18.05.2024

»Der erste Satz lässt aufhorchen wie ein brillanter Geigenton: „Als ich klein war, lebte ich in einem Land, das es nicht mehr gibt.“ Darauf folgt eine mitreißend durchkomponierte deutsch-deutsche Geschichte, die autobiografisch aufwühlend erzählt ist, dabei aber allen Zauber leiser Literatur findet.«

Kölnische Rundschau

Jan Sting, 15.04.2024

«Lesetipp. Eine Grenzöffnung ist eben nur ein Anfang zur Wiedervereinigung. Der autobiografische Roman ist ein wertvoller Beitrag zur zeitgeschichtlichen Aufarbeitung.»

Frau Goethe liest

«Ein spannender Blick in ein spannendes Thema.»

ZDF Mittagsmagazin

«Ein Zwischen-den-Welten-Schweben»

MDR Fröhlich lesen

»Mit „Das Jahr ohne Sommer“ hat Constanze Neumann eine äußerst lesenswerte Geschichte vorgelegt: über das Aufwachsen im Dazwischen von Ost und West, Mutter und Vater, und auch zwischen Kindheit und Erwachsenenalter.«

Frankfurter Allgemeine Zeitung

Emilia Kröger, 21.03.2024

«„Das Jahr ohne Sommer“ ist ein Roman, der sehr stark berührt ...»

Berliner Zeitung

Cornelia Geißler, 20.03.2024

«Es sind berührende Liebeserklärungen im Text versteckt, an die Großmutter, den Vater und vor allem die Mutter, die tapfer versucht, sich aus dem Geflecht aus Scham und Schuldgefühlen zu befreien. "Das Jahr ohne Sommer" ist ein ebenso zarter wie starker Roman.»

NDR Kultur

Annemarie Stoltenberg, 20.03.2024

«So lebendig, dass man überhaupt nicht aufhören kann zu lesen...»

Pirilamponews

Brigit Friebel, 18.03.2024

»Ein einfühlsamer Spaziergang durch die neueste deutsche Geschichte, welcher der großen Frage nachgeht, was Heimat ist.«

WDR5 Neugier genügt

»Inspiriert von der Familiengeschichte, nämlich dem Neuanfang in der BRD.«

Donna

«Selten hat mich ein Buch sofort so berührt wie Constanze Neumanns Geschichte über ein kleines Mädchen, das in den Siebzigerjahren mit den Eltern aus der DDR flieht. Neumann kennt das Gefühl, im Dazwischen zu leben. … Ich habe dieses Buch regelrecht verschlungen.»

Emotion

Michaela Jasperneite, 29.02.2024
Constanze Neumann
Autorin

Constanze Neumann

Constanze Neumann, geboren in Leipzig, studierte Anglistik, Romanistik und Germanistik. Sie arbeitete als Übersetzerin aus dem Italienischen und zwanzig Jahre in verschiedenen Verlagen. Zuletzt erschien von ihr der Roman »Wellenflug« (Ullstein 2021).

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