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Dmitry Glukhovsky

Text

Roman
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Inhaltsangabe

Die Geschichte einer sinnlosen Rache - aktueller denn je

Moskau, im Herbst 2016: Ilja kommt nach sieben Jahren Straflager endlich nach Hause. Dort ist nichts mehr, wie es war. Seine Mutter stirbt wenige Tage vor seiner Rückkehr an einem Herzinfarkt und seine Freundin ist längst mit einem anderen zusammen. Ilja ertränkt seine Enttäuschung im Alkohol. Im Rausch der Verzweiflung sucht er jenen Fahnder auf, der ihn vor sieben Jahren zu Unrecht hinter Gitter brachte. Ilja ersticht ihn im Affekt. Als Ilja nach seiner Tat im Handy des verstorbenen Petja stöbert, stößt er auf verstörende Spuren aus dessen Vergangenheit. Und immer wieder erreichen ihn besorgte Nachrichten von Petjas Mutter und dessen schwangerer Freundin Nina. Ilja beginnt, ihnen an Petjas Stelle zu antworten, und seine Identität verschmilzt immer mehr mit der jenes Mannes, den er getötet hat.

„Ein rasanter Krimi über politische Willkür, Rechtlosigkeit, Identitätsklau via Smartphone aus nur einer Perspektive erzählt.“ ZDF Morgenmagazin

Buchdetails

Verlag
Ullstein Taschenbuch
Einbandart
Broschur
Seitenanzahl
368 Seiten
Originaltitel
Текст
Übersetzung
Aus dem Russischen von Franziska Zwerg
ISBN
9783548060040
Erscheinungstag
28.02.2020
Preise
DE 9,99 €, AT 10,30 €

Pressestimmen

»Ein großartiger Roman.«

Der Bund

Guido Kalberer, 11.01.2019

»Glukhovsky stellt in seinem Roman die Frage nach Schuld und Sühne mit Aktualität und neuen Facetten.«

Leo Magazin

»Rache à la russe. Sie hat viel mit Zweifel, Schuld, Wodka, Fragen nach Gott und dem Sinn des Lebens zu tun…. Die russische Literaturgeschichte blitzt an jeder Ecke durch… Dostojewski hätte sich etwas Ähnliches ausdenken können… Mit seinem aktuellen Roman ist Glukhovsky technisch voll auf der Höhe der Zeit.«

Süddeutsche Zeitung

Tillmann Severin, 27.12.2018

»Ein Roman, der auch das Medium WhatsApp ernst nimmt – vielleicht ist er überhaupt der erste ernstzunehmende WhatsApp-Roman. Dmitry Glukhovsky macht aus Kurznachrichten Literatur. Und erzählt in seinem Moskau-Porträt der besonderen Art auch nebenbei von den Funktionsweisen der korrupten Bürokratendiktatur im Russland von heute.«

DLF Kultur

Vladimir Balzer, 21.12.2018

»Glukhovsky ist aktuell einer der angesagtesten Autoren Russlands: er schreibt über Krieg und Frieden, Schuld und Sühne, Liebe und Drogen, er klagt sein Heimatland an, er liebt sein Heimatland, malt es in den schönsten Farben und kritisiert es im nächsten Atemzug messerscharf. Und nein, er klagt nicht ein Land an, sondern ein System, das System Putin.«

n-tv.de

Sabine Oelmann, 19.12.2018

»Einer der international interessantesten jungen Autoren – der multilinguale Systemkritiker Dmitry Glukhovsky« (Bezug auf Metro 2033, Text)

Arte Durch die Nacht mit ...

»Seit der Annexion der Krim gehört Glukhovsky zu den prononciertesten Kritikern des Kremls…. Während «Metro 2033» in einer unprätentiösen Sprache geschrieben ist, zeigt sich vor allem in den Eingangskapiteln zu «Text» Glukhovskys stilistische Meisterschaft…. «Text» ist aber nicht nur ein literarischer Wurf, sondern auch ein eminent politischer Roman.«

Neue Zürcher Zeitung

Ulrich Schmid, 08.11.2018

»Wie viel von der Persönlichkeit eines Menschen steckt in seinem Smartphone? Dmitry Glukhovsky untersucht diese Frage in einem düsteren Thriller.«

Technology Review

»…eine unglaubliche Liebesgeschichte«

Süddeutsche Zeitung

Fritz Göttler, 31.10.2018

»Dmitry Glukhovsky war für mich die Entdeckung des Abends. Ein Ausnahmeschriftsteller! Und sein Buch „Text" viel mehr als ein Kriminalroman. Sondern ein großer russischer Roman zu den Bedingungen des digitalen Zeitalters. Eine Tour de force! Die Übersetzung von Franziska Zwerg läßt gut erkennen, welche sprachlichen Register er zu ziehen imstande ist.«

Mord am Hellweg

David Eisermann, 20.10.2018

»Mit seiner METRO-Trilogie etablierte sich Dmitry Glukhovsky als moderner russischer Science-Fiction-Autor in der Szene. Inzwischen lässt er die Zukunft lieber auf sich zukommen als sie sich auszudenken, denn für ihn bietet auch die Gegenwart extrem viele Aspekte, die wirken, als stammten sie aus einem Science-Fiction-Roman.«

tor-online.de

»Mit seinem siebten Werk hat Dmitry Glukhovsky einen Roman vorgelegt, der von den Machtverhältnissen in der korrupten russischen Gesellschaft und davon erzählt, wie leicht sich Identitäten in der Smartphone-Ära vermischen können. Das alles ist rasant, teils sogar poetisch, teils drastisch beschrieben.«

Hannoversche Allgemeine Zeitung

»Dmitry Glukhovsky hält fest an der Kraft des Richtigen und Guten, die aus dem Abgrund herausführt. Soviel Zuversicht muss sein. Zumindest in der Literatur.«

BR2 Kulturwelt

»Der Star der posthumanistischen Wortkunst… entwirft ein Röntgenbild der russischen Gesellschaft, in der die einen alle Rechte und die anderen gar keine haben. Glukhovskys Roman ist auch ein Läuterungskrimi, ein zeitgenössisches Echo auf Dostojewskis "Schuld und Sühne".«

Frankfurter Allgemeine Zeitung

Kerstin Holm, 13.10.2018

»Glukhovsky hat mit „Text“ einen handlungsgetriebenen Krimi geschrieben, der dicht an seinem Protagonisten klebt. Zugleich zeigt er – ohne als Mahner aufzutreten –, wie sehr das heutige Leben im Mobiltelefon abgewickelt wird. Das hinterlässt, bei aller oft auch sehr konstruierten Fiktion, einen starken Eindruck.«

Süddeutsche Zeitung

»Glukhovsky ist ein äußerst gefragter, weil pointierter, nie um eine Zuspitzung verlegener Redner. Russland sei eine „Kleptokratie“, „eine Bananenrepublik mit Atombombe“, „eine Art zusammengeflickter Zombie der UdSSR“ – solche Sager bekommt man von ihm geschliffen in sechs Sprachen zu hören. Sein neuer Roman ist aber weit von einer Schimpftirade entfernt: „Text“ ist ein waschechter Thriller über die Ohnmacht des Einzelnen im Staat, voller Anspielungen auf tagespolitische Geschehnisse in Russland.«

orf.at

»Ein rasanter Krimi über politische Willkür, Rechtlosigkeit, Identitätsklau via Smartphone aus nur einer Perspektive erzählt.«

ZDF Morgenmagazin

»Glukhovsky ist ein rasanter Psycho- und Polit-Thriller vor der Kulisse des heutigen Moskaus gelungen, der ein so eindringliches wie beunruhigendes Porträt des heutigen Russland zeichnet.«

WDR5

»Die Geschichte ist meisterhaft erzählt und wunderbar aus dem Russischen von Franziska Zwerg übersetzt. Es ist Gesellschaftskritik und Krimi zugleich, manchmal melancholisch und nachdenklich, dann wieder rasant und spannend. Es ist wirklich ein Lese-Genuss, nicht nur für Krimi-Fans.«

Radio Bremen Zwei

»Nun ist im Europa Verlag sein erster literarischer Roman "Text" erschienen. Darin erzählt er die Geschichte einer gescheiterten Rache, bei der ein junger Mann durch ein Smartphone in die Identität eines anderen schlüpft.«

spiegel.de

»Ein Held so furchtlos wie sein Autor: Dmitry Glukhovskys Roman über die Macht korrupter Geheimdienste.«

Stern

»Dmitry Glukhovsky, von Ray Bradbury, George Orwell und den Strugatzkis inspiriert, gehört heute zu den bekanntesten russischen Schriftstellern. …Im letzten Drittel erreicht der sprachlich virtuos erzählte Roman die Spannung eines Thrillers.«

Neues Deutschland

»Dmitry Glukhovsky ist einer der erfolgreichsten russischen Schriftsteller der Gegenwart. Politisch gilt er als scharfer Kritiker der Verhältnisse in Russland unter Präsident Wladimir Putin.«

Deutsche Welle

»Mit Text begibt sich der durch die „Metro“-Trilogie berühmt gewordene Autor mitten in die russische Gegenwart.«

Berliner Zeitung

»Dmitry Glukhovskys Roman "Text" ist bereits sein siebtes Buch. Es liest sich wie ein Krimi, in dem es um Moral und Amoral geht.«

NDR Kultur

»Einfache Leute haben in dem Roman Text von Dmitry Glukhovsky keinerlei Rechte und sind dem Staat ausgeliefert. Ein Buch, das der Wirklichkeit offenbar sehr nahekommt: Viele Russen dachten, die Geschichte sei wahr, sagt Glukhovsky.«

DLF Kultur Studio 9

»"Text" ist ein politischer Thriller über das heutige Russland zwischen Korruption und Wertezerfall, der obendrein den Einfluss der Gefängnis-Subkultur auf den russischen Mainstream behandelt – und nicht zuletzt ein Portrait des gegenwärtigen Moskau bietet.«

Die Zukunft

»Die Ohnmacht des Einzelnen in einem korrupten Staat ist das Thema seines neuen Romans. Es ist eines der meist diskutierten Bücher in Russland.«

Arte Metropolis

»Mit Text präsentiert Dmitry Glukhovsky jetzt seinen ersten realistischen Roman, einen fiebrigen Psycho-Thriller, in dem es um Drogen, Machtgier, Liebe und Rache geht - und um eine gnadenlose Abrechnung mit dem System Putin.«

Focus

»Schuld und Sühne im Jahre 2016 – ein Moskauer Noir über verlorenes und geraubtes Leben.«

Bücher

Dmitry Glukhovsky
Autor

Dmitry Glukhovsky

 Dmitry Glukhovsky, 1979 in Moskau geboren, ist einer der bekanntesten Autoren Russlands, weltweit übersetzt, äußerte sich der streitbare Intellektuelle immer wieder kritisch zum Putin-Regime. Am 7. Juni 2022 wurde er vom russischen Staat zur Fahndung ausgeschrieben wegen angeblicher Diskreditierung der russischen Armee (er hatte den Krieg Krieg genannt und äußert sich auf den sozialen Medien immer wieder kritisch), seit Oktober wird er außerdem als "ausländischer Agent" gesucht.

International bekannt geworden ist Glukhovsky durch seine in 35 Länder übersetzte Trilogie METRO 2033-2035, die sich mehr als vier Millionen Mal verkauft hat. Glukhovsky hat Internationale Beziehungen in Jerusalem studiert, in Deutschland gelebt, spricht sechs Sprachen und hat als Journalist in Russland, USA, Israel und Frankreich für verschiedene Nachrichtenformate gearbeitet. Glukhovsky lebt seit dem Fahndungsbefehl in Europa.

 

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